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Frage:
23.11.2014
Guten Tag,
ich sehe bei ebay öfter Kiloware mit dem Hinweis "Tintenstrahlentwertung". Wissen Sie evtl. was es damit auf sich hat?
Beste Grüße
T.
Antwort:
Alles andere als sammelwürdig, ist diese Art der Entwertung. Schleifenartig wird dort, wo sich auf einem Poststück Briefmarken befinden, dank deren "Maschinen-Lesbarkeit", in einer Art Tinte aufgesprüht, die die Marken für den Papierkorb verunstaltet. Dies steigert die Häßlichkeit der Stempel der Briefzentren nochmals beträchtlich.
Frage:
16.11.2014
Hallo,
Berliner Bauten Paare Pfenningwerte
Wird bei waagerechten Paaren vom Markenbild ausgegangen oder der Lage auf den Druckbögen?
Und, können Sie mir bitte angeben,nach welchen Kriterien bei den Pfenningwerten der Berliner Bauten.zwischen waagerechten-und senkrechten Paaren unterschieden wird.der Reihenwertzähler
befindet sich über der Schmalseite der Marken.Ein senkrechtes Paar aus dem Bogen ist nach der Bildansicht jedoch ein waagerechtes Paar. Lt.einem Kurzbefund von Hans-Dieter Schlegel, der Mi.Nr.112/113 werden diese bildlich waagerechten Stücke als waagerechtes Doppelstück und nicht als waagerechtes Paar bezeichnet.
Für Ihre Bemühungen im voraus herzlichen Dank
und freundliche Grüße.
Antwort:
Für mich ist die Realität und Logik die Grundlage zur Beantwortung philatelistischer Fragen. Folglich sind waagerechte und senkrechte Paare eindeutig zu zu erkennen, unabhängig von den Ideen der Post und / oder Kunstgriffen der Briefmarkenlobby. Geht man von den Bogenrandzudrucken aus, dann ist die eine oder andere Konkretisierung nötig - waagerechte oder senkrechtes Paar spielt dabei jedoch keine Rolle mehr.
Frage:
15.11.2014
Hallo aus Berlin,

haben wir doch wenig zu lachen mit unserem Hobby, hier mal etwas zum Schmunzeln.

a) Absolut Q1

http://www.ebay.de/itm/Berlin-1949-Mi-Nr-61-TOP-Vollstempel-Gestempelt-2te-wahl-wegen-einriss-12925-/400803794379?pt=Briefmarke&hash=item5d51c48dcb

und noch ein schönes Wochenende

Joachim
Antwort:
Das ist nur bedingt zum Schmunzeln: Was ist das für ein Anbieter?? Ich halte es zwischenzeitlich für möglich, daß so eine wertlose Krücke sogar gekauft wird. Und, das sollte man nicht ergessen, daß weit über 95 % der angebotenen Marken genau dieses "Wertniveau" haben.
Frage:
13.11.2014
Hallo Herr Köpfer, wir sehen an der Anfrage, die Angst vor dem Betrug bei ebay breitet sich aus.
Zu den einmaligen Stempeln des Verkäufers fschild die Frage: http://www.ebay.de/itm/A153-Berlin-Mi-Nr-330-7-Oberrand-mit-Vollstempel-/201213960790?pt=Briefmarke&hash=item2ed9496256
Haben Sie bisher nur Berlin 11 beobachten können? MfG Frank
Antwort:
Bei "fschild" ist es gleichgültig, auf welches Jahr das Stempeldatum lautet, ein Stempel gleicht dem anderen auf Haar. Wer dort kauft ist selber schuld. Ich glaube, ich habe schon sehr vieles, was man falsch machen kann, beschrieben - und damit kann man die gröbsten Fehler vermeiden. Ansonsten glaube ich nicht, daß eBay mehr Fälschungen / Manipulationen im Angebot hat, als andere Plattformen. Und der Gesamtphilateliemarkt ist nach wie vor verdorben / krank. Hinweisen muß man immer wieder auf den Umstand, daß höhergeprüfte Briefmaken nicht sammelwürdig sind: Das sind fehlerhafte und damit wertlose Objekte.
Frage:
11.11.2014
Hallo zusammen aus Berlin,
ich sammle ja erst 2 Jahre, ich versuche mich auch "weiter zu bilden", aber wie man eine Nachzähnung erkennt und das der Prüfstempel höher angesetzt ist, bleibt mir noch verschlossen. Ich habe diese Marke auch ersteigert und hoffe, daß sie echt ist.

http://www.ebay.de/itm/321531441663?_trksid=p2059210.m2749.l2648&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT#ht_171wt_1024
Antwort:
Beim Briefmarkensammeln ist Qualität das A und O - und dafür gibt es eine ganze Menge von zu beachtenden Kriterien. Sie zu kennen, ist Voraussetzung dafür, daß man nicht betrogen wird, daß man nur den dem jeweiligen Wert eines Objekts entsprechenden Preis bezahlt, weiß, was sammelnswert und was nicht sammelnswert ist, schlicht, diesen häufig am Rande der Legalität (und oft im strafrechlichen Bereich) agierenden Markt kennt. Das können Sie erreichen, wenn Sie meine Seiten lesen - mit dem Ergebnis, sich viele unangenehmen Erfahrung und tiefe Enttäuschungen erparen zu können.

Bezüglich der ersteigerten Marke ist zu sagen, daß sie physisch in Ordnung ist, der Stempel macht sie jedoch zum nicht sammelwürdigen Objekt. Der sollte möglichst klar, auf keinen Fall aber so verkleckst sein. Darüber hinaus ist sie zwar auch mit einem "Bund-Stempel" sammelwürdig, Berlinmarken waren ja im Bundesgebiet gültig, mit "Berlin-Stempel" wäre sie jedoch authentischer.
Frage:
07.11.2014
Hallo Herr Köpfer, was bedeutet der Prüfstempel bei dieser Marke? Sammelwürdig? Danke, loulou.
http://www.ebay.de/itm/BERLIN-1950-Mi-71-gest-gepruft-D-Schlegel-/321575600838?pt=Briefmarke&hash=item4adf6642c6
Antwort:
Das ist wieder so ein Fall, über den man sich nur ärgern kann: Diese Marke ist manipuliert, sie wurde an der unteren Zähnung nachgezähnt, der Prüfer setzte den Prüfstempel höher. Warum so frage ich, wurde diese Marke nicht als "Nachgezähnt" gekennzeichnet und so aus dem Markt genommen? So wird sie nun, obwohl sie wertlos ist, vor irgend einem Gutgläubigen, sie ist ja geprüft, vielleicht sogar noch hoch bezahlt. Was für ein Trauerspiel!
Frage:
29.10.2014
Rollenmarken, Zitat "Hier ist der Hinweis nötig, daß die Zähnung von Rollenmarken aufgrund der derben Behandlung durch Automaten oder dem Schalterwertzeichengeber oft zu wünschen übrigläßt. Der Michel schreibt, sie seien trotzdem sammelwürdig"
Hallo Herr Köpfer, sind die oft fehlenden Zähne z.T. herstellungsbedingt oder entstehen sie generell erst durch Verpackung (eng gepresste Stangen) und Handhabung? MfG Frank
Antwort:
Rollenmarken werden schon recht derbe behandelt: erstens müssen die Rollenbahnen getrennt und dann aufgewickel werden. Dabei ist die Zähnung immer blank besonderer Beanspruchung ausgesetzt. Später kommen dann noch die Schalterwertzeichengeber, die manchen Marken "den Rest" geben. Der Michel, also die Briefmarkenlobby, ist natürlich daran interessiert, daß der Handel alles verkaufen kann. Aber es gibt Rollenmarken, wenn man sucht, immer auch mit besonders guter Zähnung - und man sollte suchen. Zugegeben, wenn man einen schönen 6er- oder
11er-Streifen hat, der in der Zähnung "unruhig" ist, sollte man ihn akzeptieren und ein seltenes Rollenende allemal. Prinzipiell aber, ich habe das immer so gehalten, versuchte ich auch hier Q1 zu bekommen.
Frage:
01.10.2014
Guten Tag Herr Köpfer,
da ich erstmals selbst Berlin Marken zur Prüfung vorlegen werde, hätte ich dazu noch Tipps aus der Praxis benötigt. Ich sammle, nicht zuletzt nach dem Studium Ihrer Seiten, nunmehr postfrische Eckrandviererblöcke unbeschriftet aus den Anfangsjahren. Kann ich überhaupt ganze Sätze gesamt als Fotoattest prüfen lassen ( z.b. Glocken, Männer 91-100 ) oder ist es sinnvoller nur die teueren Stücke aus den Sätzen mit Fotoattest bzw. Befund prüfen zu lassen und den Rest mit Prüfstempel.
Wie erfolgt die Abrechnung der Prüfung? Geht der Prüfer vom 4fachen Einzelwert der Marken aus? Habe manche Sätze zweifach, ebenso Einzelwerte zweifach, nach meiner bescheidenen Meinung aber in verschiedenen Qualitäten. Kann ich den Prüfer beauftragen einen best of Satz zu bilden bzw den besseren Einzelwert und diesen als Fotoattest zu prüfen ( dies aber nur, wenn es tatsächlich beste Qualität ist )? In der Prüfordnung konnte ich dazu nichts finden, was darauf hindeuten könnte, dass ich mir zuviel von einem Prüfer wünsche und erwarte. Vielen Dank für Ihre Erfahrungen dazu und wie immer auch ein Dankeschön für Ihr Engagement für die Briefmarkensammler. Harald
Antwort:
Ganze Sätze, auch in einheitlichen Paaren oder 4er-Blöcken, mit Fotoattest prüfen zu lassen, dürfte kein Problem darstellen. Den Prüfer jedoch aus einer Auswahl die qualitativ besten zu diesem Zewck heraussuchen zu lassen aber wohl. Prüfer sind in den allermeisten Fällen gewinnorientiert und, siehe Andreas Schlegel, Nutzer ihres Wissens und der logischen Möglichkeiten ihrer Tätigkeit. Mit anderen Worten: Sie müssen entscheiden, wie Ihr Auftrag an den Prüfer lautet - und den führt er präzise und ohne eigene Veränderungen aus. Sie wissen von meinen Seiten, daß nur beste Qualität sammelwürdig ist, der Prüfer aber prüft unabhängig von dieser Prämisse und setzt sein Prüfzeichen bzw. formuliert auf seinen Attesten entsprechend. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß höher gestellte Prüfzeichen oder auf Fehler hinweisende Bewertungen keine Verkaufsvorteile bringen, eher das Gegenteil. Ich habe mich demnach auf Prüfung von Objekten für ausschließlich meine Sammlung beschränkt und veräußere anderes mit einem guten Scan und "Prüfgarantie" - und überlasse es den Käufern, Zugeständnisse an ihre eigenen Ansprüche zu machen. Ein erstklassiger Satz (wie Sie schreiben, aus den Anfangsjahren) mit ebensolchem Fotoattest, ist sicher eine gesuchte und sehr gut bezahlte Besonderheit, birgt aber bei der Prüfung auch Gefahren. Bei guten, sprich lohnenden Marken wird gerne manipuliert. Das würde bedeuten, wäre auch nur eine "geschönte" Marke bei Ihrer Prüfsendung, wäre ein Satz-Attest nicht möglich. Ich selbst mag diese Atteste, von Ausnahmen abgesehen und zumal im postfrischen Bereich, nicht besonders. Die bergen, wie man immer wieder mal liest, eine Menge Betrugspotential. Und die machten meine Sammlung zu einer solchen von Attesten. Stellen Sie sich nur mal vor, Sie hätten 100 Objekte so prüfen lassen! Meine Empfehlung wäre: Stellen Sie sich Ihren für Ihre Sammlung bestimmten zu prüfenden Satz in allerbester Qualität zusammen und beantragen ein Fotoattest. Sollten Schwierigkeiten auftreten, bitten Sie um Information, um eventuell mit einem Q1-Stück ergänzen zu können. Geht Ihnen da etwas auf die Nerven, lassen Sie am besten mit Signum prüfen. Was die Abläufe betrifft, empfehle ich Ihnen, auf meiner Seite "briefmarken-handbuch.de" das Stichwort "Prüfsendung" zu lesen.
Frage:
11.09.2014
Hallo
ich habe eine Frage zu Stempeln. Mussten die nicht Marke und Poststück berühren und sind volle runde Stempel dann nicht Gefälligkeitsstempel. Ich frage, weil ich gerne eine schöne Sammlung haben möchte aber auch bedarfgestempelte Marken. Ist lesbarer Ort und Datum ein Qualitätsmerkmal als minimum?
Danke fürs Antworten
Sascha

Ps: Ich will nicht reich werden, sondern Spaß am Sammeln haben, deshalb bricht es mir jedes Mal das Herz Briefmarken wegzuschmeißen... aber tonnenweise Papier mag meine Frau nich ;-)
Antwort:
Mit Briefmarkensammeln auf ehrliche Art und Weise reich zu werden, ist glaube ich auch nicht möglich - und sollte dafür auch nicht Anlaß sein. Wenn Sie allerding eine "schöne Sammlung" haben wollen und das definieren, setzt das eine visuelle und eine ideelle Schönheit voraus, wobei das Eine das Andere voraussetzt. Für mich ist das Sammeln gestempelter Briefmarken der Spaß schlechthin. Würde man Stempelfragmente als sammelwürdig ansehen und zentrische Vollstempel als prinzipielle Gefälligkeitsstempel, würde, was es überwiegend auch tut, nur Massenware unser schönes Hobby zerstören. Es ist einfach so, daß, je zentrischer ein Stempelabschlag ist, er um so seltener zu finden ist. Während die Stempel der Versandstellen sowie die Sonderstempel klare Gefälligkeitsstempel (und damit Massenware) sind, ist der bei "Ihrem" Postamt abgschlagene zentrische und glasklare Stempel als solcher nicht erkennbar bzw. nachweisbar. Allderding muß man wissen, daß der, wenn es ihn massenweise gibt, auch nichts wert ist.

Fazit: Briefmarken müssen physisch einwandfrei und, wenn auch Sie gestempelt sammeln wollen, mit lesbarem (Ort und Datum) und klaren (nicht verklecksten) Stempeln normaler Postämter entwertet sein. Je zentrischer und klarer diese Entwertung ist, umso wertvoller ist die Marke. Im Übrigen hat Ihre Frau ein Näschen für die Philatelie: Sie weiß, daß bei uns Sammlern Klasse und nicht Masse zählt. Alle weiteren und tiefergehenden Fragen und Antworten finden Sie i.Ü. auf meinen diversen Seiten.
Frage:
10.09.2014
Erstfalz
Antwort:
Den Sender dieses Fragments möchte ich bitten, sich die aktuellen "News" auf meinen Seiten mal durchzulesen. Danke.

Ich antworte, wobei ich davon ausgehe, daß dies überhaupt eine Frage ist, trotzdem: Ob "Erstfalz" oder "Mehrfachffalz" oder sonst eine Beschädigung der Gummierung, das ist immer ein KO-Kriterium, macht Briefmarken prinzipiell sammelunwürdig. Die Bewertung "Erstfalz" soll einfach einen höheren Erlös für etwas wertloses manupulieren - typisch Briefmarkenlobby (BML)halt.