Besucher seit 17.08.11
Gesamt 1.440.206
Heute:1.097
Gestern: 1.129
Impressume-mail sendenZum GästebuchYou Tube Film
Der LeitfadenDas Buch
Der DownloadBuch bei amazon  
Fragen + Antworten
Hier können Sie ganz schnell mal eine Frage stellen. Soweit es in meiner Macht steht, beantworte ich sie gerne.
Ihr Frage:

Maximal 5000 Zeichen.
Übrig  Zeichen
Bitte Spam-Schutz eingeben:
Bei Klick auf das Bild
wird es neu geladen.
Captcha

663 Fragen und Antworten
1
2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44
45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67
Frage:
06.10.2018
Frage:
Hallo :)
Was bedeutet der schwarze Strich in der rechten unteren Ecke einer Briefmarke?
Vielen Dank fuer Ihre Antwort im voraus.
Antwort:
Antwort:
Der Borgenrand von Briefmarkenausgaben bis zur Einführung der Kleinbögen (10 Marken) weist ein ganze Reihe von Zudrucken auf, die allesamt der Überwachung von mit dem Druck der Marken in Zusammenhang stehenden Anforderungen stehen. Der von Ihnen angesprochene "schwarze Strich", der auch andersfarbig sein kann, diente wahrscheinlich als Schnittmarkierung. D.h., dass die Trennung von Druckbögen (mehrere zusammenhängend) in Schalterbögen, an diesen Markierungen entlang verlief. Es gibt noch eine ganze Menge weiterer Zudrucke wie z.B. Druckerzeichen, Hausauftragsnummern, Formnummern, Berlin-Zudruck, Reihenwertzähler und andere, die von uns Sammlern besonders geschätzt werden - sie sind halt je Bogen nur einmal vorhanden, während sich z.B. im Innenbereich des Bogens bis zu 100 gleiche Marken befinden.

Um erfolgreich Briefmarken zu sammeln gehört das Wissen um diese Markierungen unbedingt dazu. Hierfür gibt es eine "Pflichtlektüre": Günther Schwarz "Auch der Bogenrand ist interessant" listet alle Varianten auf und erklärt ihre Bedeutung - ein Buch, das den Kapitaleinsatz von € 26,00 in Rekordzeit wieder einspielt. Herr Schwarz ist per Telefon 02102 - 81731 oder Email "gschwarz@aol.com" zu erreichen.
Frage:
30.09.2018
Frage:
Sehr geehrter Herr Köpfer,

der Briefmarkenratgeber lässt sich .....
Antwort:
Antwort:
Hallo Christos,

würden Sie mir bitte Ihre Mailadresse mitteilen?!

Grüße und schönen Sonntag

Günther Köpfer
Frage:
26.09.2018
Frage:
Sie haben Block 2 Berlin-bedarfsgestempelt. Das ist eine absolute Rarität, denn bedarfsgestempelte gibt es eigentlich nur mit Bund-Stempel, aus Berlin gibt es nur den aufgedruckten Sonderstempel. Stimmt es, dass es in Berlin verboten war den Block (nicht die Einzelmarken) als Ganzes zu verwenden und im Bundesgebiet diese Regelung unbekannt war?
Antwort:
Antwort:
Hätte ich gerne!

Das ist nicht richtig. Allein schon aus dem Grund, dass jeder bei jedem Berliner Postamt den Block hätte kaufen und abstempeln lassen können, wird das widerlegt.

Der Block war eine tolle Frankatur auf Einschreiben - aber, die Zeiten waren halt andere.
Frage:
26.09.2018
Frage:
Hallo Herr Köpfer,
ich treffe vermehrt auf Q1-Briefmarken, deren Abstempelungen gefälscht sein könnten, neben den schon diksutierten Abstempelungen von "Berlin 11" und "Berlin 12" taucht das Phänomen auch auf Bund-Marken auf: So bieten mindestens zwei Händler viele dutzende Marken an, deren Abstempelungen allesamt je von einem gleichen Stempel stammen (gleiches Unterscheidungskennzeichen) und mit Datierungen, die unterschiedlich sind.

Oder gestern bei der Durchsicht meiner Sammlung fand ich das Maschinenkürzel "em" aus Frankfurt als Handstempel auf einer Marke mit Gummi.

Kauft man einen gebrauchten Bund-Stempel und versieht postfrische Marken damit, kann man gut 1 Euro pro Marke verdienen, und kontrollieren kann das niemand. Q1 wird zum Risiko. Was tun? Viele Grüße, Christos V
Antwort:
Antwort:
Vor allem keine Angst haben.

Einmal werden "gebrauchte" Stempel nicht verkauft, sondern vernichtet. Und weiterhin lohnt es nicht, billige Marken zu fälschen. Man stelle sich nur mal vor, was für einen Aufwand es bedeutet, solche Marken an die Frau / Mann zu bringen.

Dass Händler Marken mit dem gleichen Stempel und unterschiedlichen Daten anbieten ist auch verständlich: sie kaufen Sammlungen von Sammlern, die Ihre Marken immer beim gleichen, ihrem Postamt stempeln ließen.

Aufpasssen heißt es bei "etwas" teureren, prüffähigen Marken. Die sollten entweder schon "tiefst" (Q1) geprüft gekauft oder aber baldigst (Kauf bitte nie ohne Prüfgarantie!!) geprüft werden.

Und nochmals die Bitte, keine Marken bei Anbietern zu kaufen, die jegliche Rücknahme verweigern - da ist es vorprogrmmiert, betrogen zu werden.
Frage:
22.09.2018
Frage:
Hallo Herr Köpfer, mir fällt auf, dass Sie viele, nicht alle, Adressen auf den Briefen abdecken. Gibt es dazu Vorschriften? MfG Frank
Antwort:
Antwort:
Seit fast 180 Jahren werden Briefmarken gesammelt - postfrisch, gestempelt und auf Brief. Unzählige Briefe mit Adresse und Absender sind in Philatelistenhand, werden getauscht und z.B. über Auktionen (auch bei ebay) gehandelt. Jeder Absender weiß um die "Öffentlichkeit" seines Briefes, jeder Adressat hat es (buchstäblich) in der Hand zu entscheiden, ob "sein" Brief vernichtet oder zum (öffentlichen) Sammelgegenstand wird. Mit den Einzel-Daten solcher Briefe lassen sich keine Geschäfte machen, nur äußerst selten unerlaubte, unerwünschte Schlüsse ziehen. Wenn so etwas passiert, kann man reagieren - aber eine Verpflichtung gibt es meines Wissens nicht.

Stellen wir uns, nur so zum Spaß, mal vor, was passieren würde, wenn der Gesetzgeber die Daten von Briefumschlägen unter Schutz stellen würde.
Frage:
22.09.2018
Frage:
Hallo Herr Klöpfer, ich hab ein ebay einen Berlin-gestempelten Heuss-Lumogen-Satz ersteigert. Ich glauber, dass dieser was besonderes darstellt, wie sehen Sie das. Sind Ihnen andere womöglich bessere mit Berlin-Stempel, etwa als Eckrandstück bekannt? https://www.ebay.de/itm/Bund-Nr-179y-260y-8-Werte-Heuss-lumogen-gestempelt/392121640534?ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT&_trksid=p2057872.m2749.l2649

Viele Grüße Christos V
Antwort:
Antwort:
Ein schöner Satz - aber Gedanken darüber, ob es eventuell einen schöneren gibt, das ist im Prinzip immer möglich, würde ich mir nicht machen.

Alerdings würde ich mich darüber erst so richtig freuen können, wenn ich die Echtheit der Stempel bestätigt bekommen hätte.

Wenn ja, dann war es ein richtiges Schnäppchen.
Frage:
21.09.2018
Frage:
Mittlerweile muss man ganze Sammlungen Altpapier-Briefmarken kaufen um vielleicht 3 schön Berlin-gestempelte Sätze in Q1 zu ergattern. Nur was tun wenn ein paar perfekte Exemplare mit Bund-Stempel dabei sind? Wegwerfen?
Antwort:
Antwort:
Wenn jeder das Altpapier erkennen und dann auch so behandeln,also final entsorgen würde, bekäme die Philatelie wieder Luft zum Atmen.

Die bundgestempelten Q1-Marken sollten auf keinen Fall weggeworfen werden, denn sie sind absolut sammelwürdig, allein schon deswegen, weil sie genau so gültig und auch verwendbar waren. Sie werden oft einfacher zu finden und auch preiswerter sein, was allerdings nicht für Berliner Spezialitäten gilt, denn die sind oft auch mit Bundstempeln nur sehr schwer zu finden - und dann hervorragende "Lückenfüller"!

Frage:
20.09.2018
Frage:
Relativ begehrt sind jene Marken, die von Sammlern an Postämtern zum Abstempeln gegeben wurden. Man erkennt sie an den fast aufgepressten Abstempelungen. Wäre es nicht besser welche aus dem echten Bedarf zu bevorzugen. Beispiele: Stempel " Frankfurt 1Y". Dieser Hammerstempel wurde nur gelegentlich an einem Tisch verwendet, der bei Überlastung des Postamtes zum Einsatz kam. Oder Fauststempel der Sortierstelle "Frankfurt 3", darunter bis 1993 auch welche mit der verkürzten Postleitzahl.
Antwort:
Antwort:
Wie bei jedem anderen Hobby auch, nein, bei jeder Handlung, baut der Mensch eine Erwartungshaltung auf. Wie die aussieht, ist, auch bei gleichen Voraussetzungen, völlig unterschiedlich. Im Verlauf eines Sammlerlebens ändern sich Voraussetzungen durch unterschiedlichste Ursachen mehrfach und damit auch das damit in Zusammenhang stehende Denken.
Für mich sind, auf die Abstempelung von Briefmarken bezogen, zwei Dinge grundlegend:
1. Die Abstempelung darf nicht von institutioneller Seite (Post mit ihren Versandstellen und auch Interessengruppen) zur Produktion eines Sammelgegenstands in Mengen erfolgen und
2. Der aufgebrachte Stempel sollte möglichst klar und zentrisch von normalen Postämtern erfolgt sein.
Mehr braucht Briefmarkensammeln nicht!
Dass Sammler sich Briefmarken für die eigene Sammlung zentrisch abstempeln lassen oder Post persönlich mit speziellen Stempelwünschen am Schalter aufgeben, spielt einmal mengenmäßig keine Rolle und ist zum anderen nur als Vermutung von „Sammlern veranlaßt“.
Wenn ich das einhalte bzw. weiß, habe ich alle Freiheiten, mein Hobby nach eigenem Gusto zu gestalten – kann also auch spezielle Stempel sammeln.
Bei jeder Spezialisierung sollte ich allerdings bedenken, ob es mir wichtig ist, möglichst viele „Sammelkollegen“, also Tauschpartner oder Käufer meiner Dupletten oder gar Sammlung zu haben, oder ob ich mein Hobby rein zur Befriedung eigener Interessen betreibe
Frage:
13.09.2018
Frage:
Guten Tag Herr Köpfer, mit großem Interesse habe ich Ihr online Briefmarken Handbuch gelesen. Hervorragend. Ein großes Lob und vielen Dank von meiner Seite. Ich bin aufgrund einer Hinterlassenschaft -seit meiner lang vergangenen Jugend wieder- zum sammeln angeregt worden und versuche gerade mich ebenso mit den "Schönheiten", aber auch mit den "Tücken" des Briefmarkensammelns vertraut zu machen. Leider bin ich damit in vielen Teilen als "Neu-/Wiedereinsteiger" hoffnunungslos überfordert. Wenn Sie gestatten, möchte ich noch zwei Ergänzungen für das Lexikon vorschlagen, vielleicht habe ich diese Themen übersehen. In dem Falle wäre ich für Hinweise dankbar. Es wäre hilfreich noch etwas intensiver auf die Echtheisterkennung von Wasserzeichen und in diesem Zusammenhang auf Fälschungserkennung einzugehen. Bei vielen Marken der mir vorliegenden Sammlung sind auch ohne Prüfgeräte erkennbare Wasserzeichen vorhanden. Aber ob diese Kennzeichnungen echt oder gefälscht ist, entzieht sich gänzlich meiner Beurteilung (ebenso mit Blick auf die Darstellung in Katalogen). Das zweite Thema wäre ein kurzer Bericht über frühe (ggf. nur BRD-)Marken der 40er und 50er Jahre, welche mit einem Stichtiefdruck gefertigt wurden. Bei einigen in meiner jetzigen Sammlung finden sich "Farbreste" auf dem weißen Rand oder auf der Rückseite auf der Gummierung der ausschließlich unifarbenen Marken. Mir wurde gesagt, daß diese Verfärbungen dem Druckverfahren geschuldet seien und häufiger auftraten. Daher würde ich mir Wünschen, daß Sie vielleicht auch zu diesen Themen Beiträge veröffentlichen könnten, zumal dazu im Internet sehr wenig bis gar nichts zu finden ist. Aber nochmals vielen Dank für Ihre wissenswerte und umfangreich erschöpfende Veröffentlichung. Viele Grüße Simon
Antwort:
Antwort:
Zum Thema "Fäschung" habe ich auf meinen Seiten an mehreren Stellen geschrieben, da ein großer "Variantenreichum" vieler Kleinkriminellen selbst die Fantasie vor schwierige Aufgaben stellt.

Dabei können Sie jedoch den Bereich "Ganzfälschungen" komplett vernachlässigen - die gibt es so gut wie nicht. Und Briefmarken mit Wasserzeichen sind dabei ganz besonders sicher. Dieses hochwertige Papier gilt als fäschungssicher. Es kostete allerdings so viel Geld, dass es "teils den Portowert der Marken überschritt". Dieser Umstand und auch verbesserte technische Lösungen führten schließlich zum heute gebräuchlichen Papier: Durch Maschinen erkennbare Beimischungen bei der Herstellung des Papiers oder z.B. auch Fluoreszenzaufdrucke und anderes machten das moderne Briefmarkenpapier ziemlich fälschungssicher.

Keine Angst also in diesem Zusammenhang. Das große Problem bei Fälschungen sind Falschstempel, Reparaturen und Nachgummierungen. Hier bringt die Prüfung, allerdings nur bei qualitativ erstklassigen und auch wertvolleren Marken empfehlenswert, Sicherheit.
Frage:
01.09.2018
Frage:
Sehr geehrter Sammelfreund,

meine Mutter sammelte einige Jahre Briefmarken der BRD. Alle sind umgestempelt . Seit 1991 bis 1999 dreifach vorhanden (für 3 Kinder) . Es gibt auch aus den Jahren 1980 - 1989 Ersttagsblätter, die zum größten Teil vollständig sind.
Ich würde sehr gerne diese Marken verkaufen, möchte mich dabei aber nicht über den Tisch ziehen lassen. Ich kenne mich auf diesem Gebiet nicht aus und möchte auch mit dem Verkauf sorgsam umgehen.
Können Sie mir raten, wie ich am besten vorgehe und an wen ich mich wenden kann?
Ich bin wohnhaft in der Nähe Mannheim.

Mit freundlichen Grüßen,

St. Ludwig
Antwort:
Antwort:
Es gibt aus dieser Zeit (auch schon ab 1955) keine einzige postfrische Briefmarke, die einen nennenswerten realen, geschweige denn einen reellen Handelswert hätte. Diese Briefmarken gibt es massenhaft. Ersttagsblätter, lange in den Katalogen aufgeführt, wurden dort zwischenzeitlich herausgenommen. Es handelt sich da um für Sammler künstlich, massenhaft produzierte "Sammelprodukte", die einfach nicht sammelwürdig und somit wertlos sind.

Mit anderen Worten: Sie können nicht mehr über den Tisch gezogen werden, das hat die Deutsche Post schon 2003 mit der Ungültigkeitserklärung der DM-Marken mit Ihrer Mutter getan.

Tut mit leid.