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Frage:
27.04.2016
Was bedeutet bei einer Briefmarke
DDR, 332 vaXI gest.°
Antwort:
Der Michel-Spezial Deutschland Band 2, dem diese Informationen entnommen sind, beschreibt deren Sinn recht ausführlich. Ich möchte nicht belehrend wirken, aber, um zum wissenden Briefmarkensammler zu werden, ist es nötig, sich in jegliches, interessantes und den Sammler interessierendes Gebiet einzulesen (auch das ist ein sehr guter Zeitvertreib). Ich habe mich immer wieder hingesetzt und die "Michel-Spezialkataloge" buchstäbich studiert, auch Gebiete betreffend, die ich nicht sammelte. Es ist erstaunlich, welche Erkenntnisse sich da auftun und wie sich Wissen bezahlt macht.
Frage:
19.04.2016
Woher bekomme ich den Schwarz-Katalog für Randstücke her?
Antwort:
Direkt beim Autor Günther Schwarz, Görsenkothen 21, 40882 Ratingen, Tel. 02102 - 81731.

Es gibt von Günther Schwarz allerdings nicht nur DEN Schwarz-Katalog, sondern mehrere für uns Sammler unerläßliche Werke: 1. "Auch der Bogenrand ist interessant" mit einer Auflistung und Beschreibung aller auf den Bogenrändern vorkommender "Zudrucke". 2. die Briefmarken-Spezialkataloge "Die Formnummern vom Bund" und " ... von Berlin", 3. die Bogenzähler, ebenfalls von Bund und Berlin - und weiteres nach Verlagsverzeichnis. Das alles preisgünstig und äußerst informativ - ich meine, das muß man haben.
Frage:
17.04.2016
Selbstverständlich hat Ton aus den Niederlanden Recht mit seiner Ansicht, gestempelte Marken mit Pfalz aus den Jahren 1842-1940 sind sammelwürdig.
Da heit ein Berlinsammler, also ab 1949, Annpassungsschwierigkeiten.
Gruß aus Berlin
Joachim
Antwort:
Wenn das Wörtchen "sammelwürdig" durch "sammelfähig" ersetzt wird, stimme ich zu. Mit "Würde" hat das Sammeln durch Falze beschädigter, ungebrauchter Briefmarken nichts zu tun.
Frage:
14.04.2016
Sehr geehrter Herr Kopfer,

ich habe viel gelernt aus Ihren umfassende Internetsite Briefmarken-Ratgeber. Ihren Lebenswerk zeigt einer grossen Liebe für unseren Hobby Briefmarkensammeln.
Ich begann vor een einige Monaten mit die Niederlanden der Zeitraum 1842 bis 1940 Minze oder gestempelt. Weil in dieser Zeit gab es keine Steckalben und verwendet man Falz um die Briefmarken in Alben zu speichern. Gebrauchte Briefmarken aus der Zeit 1852 bis 1940 gibst nur mit Falz. Postfrische Briefmarken aus der Zeit 1852 bis 1940 sind leider viel zu teuer. Warum halten Sie Briefmarken mit Falz nicht mehr sammelwurdig. So wirdt Briefmarken sammeln aus der Zeit 1852 bis 1940 nicht mehr moglich. Wie geschrieben Minze aus dieser Zeit sind zu teuer.

Mit freundlicher Grusse aus die Niederlanden
Ton
Antwort:
Hallo Ton, meine Seiten beleuchten die Philatelie allgemein und sind nur eine Variante, eine Sichtweise - der man sich anschließen kann oder auch nicht. Da kommt es auf den eigenen Anspruch / Standpunkt an. Fakt ist, um auf Ihre spezielle Frage einzugehen, daß Falzmarken irreparable Schäden aufweisen. Macht man sich klar, daß Marken mit Beschädigungen generell von der Briefmarkenlobby (Handel / Auktionshäuser) zwar verkauft, aber nie mehr zurückgekauft werden, erkennt man bestenfalls, daß man als Sammler viel zu viel, im allgemeinen aber 100 % zu viel dafür bezahlt hat. Ist man sich dessen bewußt, kann jeder für sich entscheiden, was er ertragen möchte / kann: Entweder man akzeptiert, daß man für eine Sache wenig bezahlt, das aber zu 100 % verloren ist, oder man zahlt einen höheren oder gar hohen Betrag für etwas, das man jederzeit für diesen Preis oder einen gar höheren wieder veräußern kann. Und, Tatsache ist auch, Briefmarken zu sammeln ist nicht das Zusammentragen von Quantitäten, sondern der Genuß von Qualität. Es ist kinderleicht, mit einer einzelnen, erstklassigen Briefmarke auf einer Steckkarte, den Wert eines mit Briefmarken vollgestopften Steckalbums zu überbieten.
Frage:
14.04.2016
Hallo Herr Köpfer, ich habe einen Berg Briefmarken, welche meine Mutter Jahrzehnte lang von Briefen gelöst und gesammet hat. Die sind aus aller Herren Länder. Könnte sich da jemand für interessieren oder sind diese nur zum selbst erfreuen nütze.
Antwort:
In den letzten 60 Jahren wurden keine Briefmarken verausgabt, die heute einen nennenswerten Sammlerwert haben (Katalogpreise haben mit dem realistischen Wert von Briefmarken nicht das Geringste zu tun). Lediglich besondere Qualitäten, wie gestempelte Randmarken mit Zudrucken oder solche mit zentrischen Stempeln können sich da etwas hervorheben. Die Wahrscheinlichkeit, so etwas in normeler "Post" zu finden / gefunden zu haben, sind verschwindend gering.
Frage:
13.04.2016
Sehr geehrter Herr Köpfer,
regelmäßig und immer mit großer Freude stöbere ich auf Ihrer Homepage. U.a. sehr interessant finde ich Ihre Erläuterungen zu den \"Bedeutenden Deutschen\" unter der Rubrik \"Berlin\".
Da ich angefangen habe mich näher mit dieser Dauermarkenserie zu beschäftigen (sowohl Bund und Berlin als auch postfrisch und gestempelt ... ich weiß, das ist evtl. ein bisschen sehr ambitioniert), nun meine Frage:
Ist Ihnen weitere Fachliteratur zu diesem Sammelgebiet bekannt?
Vielen Dank vorab für eine Antwort!
Beste Grüße
Kai
Antwort:
Nein, ich kenne keine spezielle Literatur zu diesem Theme, was jedoch nicht ausschließt, daß es die. Ich gebe diese Frage hiermit einfach an die Leser unserer Seiten weiter.

Wie jedes Thema, ist auch dieses ein tolles, mit unendlich vielen Varianten. Insbesondere gestempelt stellt diese Serie, weil sie im Stichtiefdruck hergestellt ist, hohe Ansprüche. Da einen klaren, nicht "verquetschten" Stempel, oder gar die komplette Serie so zu finden, ist schon fast unmöglich - natürlich abgesehen von "Berlin 12" und / oder "Berlin Charlottenburg". Die Druckerzeichen und die Formnummern und die unterschiedlichen Papiersorten bzw. Fluoreszenzen tun dann ein Übriges. Die Papiersorten werden übrigens im Handbuch-Katalog "Rollenmarken Deutschland" (gibts jedoch nicht nur von der Rolle) von Michel recht ausführlich behandelt. Ich denke, daß Ihnen das, wenn Sie die Katalogpreise, hier im doppelten Sinn, nicht beachten, nützlich wäre. Hinweisen möchte ich auch noch auf die Briefe, die einen zusätzlichen Reiz ausübern. Viel Spaß!
Frage:
08.04.2016
Guten Tag, ich bin schon seit längerem auf der Suche nach einer zuverlässigen Auflistung von allen in der DDR erschienenen FDC. Ausser im Michel Katalog bin ich nicht richtig fündig geworden, wobei mir da die Abbildungen fehlen.
Wer kann da weiter helfen. ?
MfG Ralf
Antwort:
Eine solche Auflistung gibt es nicht. Man kann aber davon ausgehen, daß es für (fast) jede Briefmarkenausgabe einen offiziellen Ersttag gibt und damit auch Ersttagsbriefe bzw. FDCs, von der Post, von Privat und auch von allem was. Die DDR, als postalisch / philatelistisch anerkanntes Raubrittertum, war da besonders einfallsreich. Die Zahl der auf "offiziellen" und bebilderten Briefumschlägen, bei jedem und von jedem Postamt abgestempelten "FDC" ist sagenumwoben - und absolut nicht sammelwürdig. Insbesondere nicht die mit einem ausgabebezogenen Sonderstempel buchstäblich "entwerteten", also wertlos gestempelten Marken!

Durch diesen massenhaft von allen Ländern (klar auch von Bund und Berlin, Schweiz, Österreich usw)) produzierten Schrott hat man eines der wohl sammelwürdigsten Objekte der Philatelie grob vernachlässigt: Den echten Ersttagsbrief (der kein FDC ist), entstanden aus dem Bedarf, eine Postsendung tranportieren lassen zu wollen und das am Ausgabetag der Frankatur. Auch, da schweife ich etwas vom Thema ab, die am Ausgabetag von einem normalen Postamt gestempelte Einzelmarke zählt zu den sammelwürdigen Besonderheiten - und ist nicht leicht zu finden.

Frage:
05.04.2016
Sehr geehrter Herr Köpfer,
ich wende mich mit diesem Schreiben an Sie, weil ich mein verloren geglaubtes Hobby wieder aktivieren möchte! In zartem Alter von 10-16 Jahren pflegte ich, angeregt durch meine Oma, Briefmarken alsbald mit Leidenschaft zu sammeln! Jetzt im Alter von 55 Jahren wurde diese Leidenschaft durch eine Briefmarkennachlass eines mir unbekannten Sammlers reaktiviert! Ich kam unvermittelt zu Briefmarken die ich mir als Kind nur mal im DNK hab ansehen dürfen! Doch verschüchtert durch Ihre Zeilen auf Ihrer Homepage will ich als "Wiedereinsteiger" und doch blutiger Anfänger Ihnen ein paar Fragen stellen! Hoffe Ihre Zeit läßt dies zu.
Also...ausgehend zum DNK Katalog hatte man früher folgende Orientierung: Marken die ungestempelt waren hatten meist einen hohen Katalogwert. Noch höher bewertet waren die ETB`s. Nun lese ich auf ihren Seiten, daß zum Teil Marken(Berlin) wertlos dadurch geworden sind, da sie nicht mehr in Umlauf gebracht werden können!
Das verstehe ich nicht. Auch werden ETB`s geradezu "verschenkt". Könnten Sie mich da etwas aufklären?
Übrigens habe ich durch Ihr Video einen seriösen Eindruck gewonnen, weshalb ich mich hiermit an Sie wende!
Briefmarken habe ich als Kind hier in Pforzheim auch beim Briefmarkenhändler Willadt zugekauft (sofern vom Taschengeld etwas übrig blieb) Und meine Oma sagte immer, daß dies eine gute Wertanlage wäre??
MfG verbleibe ich
Hermann
Antwort:
Zuerst mal herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Entschluß, das Briefmarkensammeln wieder zu aktivieren - und lassen Sie die "Leidenschaft" auch jetzt wieder zu.

In der Beschreibung Ihrer Entwicklung und des damit verbundenen Handelns sehe ich auch mein eigenes und das hunterttausender anderer Sammler. Jeder hat diese mit großem Geschick glorifizierten und wunderbar etikettierten "Dosen" gekauft. Jahrzehntelang, ohne jegliches eigenes Denken bzw. nur vereinzelter, kaum hörbarer Kritik. Nun kamen all die mit dem damals noch "zarten" Alter in die Jahre und wollten die Früchte ernten, die sie mit oft gewaltigem finanziellen Aufwand glaubten zur idealen Reife gebracht zu haben. Jetzt aber kam die bittere Erkenntnis, daß (wiederum) hunderttausende Sammler genau so gehandelt haben, wie alle enderen auch. Der Markt besteht also nur noch aus Verkäufern. Erfolgreicher Handel jedoch sollte aus mindestens 50 %, besser noch 70 oder 80 % oder mehr Käufern bestehen - dann, und nur dann, können sich die Preise entwickeln, von denen wir Sammler träumen. Und, fast noch wichtiger, wir Sammler sollten diese Preise auch zahlen wollen.

Eine weitere, im Prinzip logische Erkenntnis ist die, daß Sammeln nicht das Zusammentragen spezielle dafür hergestellter Dinge ist, sondern die Suche nach dem Außergewöhnlichen,dem Besonderen - insbesondere aber das FINDEN dessen. Fazit hieraus: all dieser künstlich hergestellte "Schrott" (u.a. die ETB´s) ist wertlos.

Und, nicht zuletzt, auf das jehrzehntelange Sammeln ausschließlich postfrischer Briefmarken (per ABO!!) bezogen: Wie soll etwas, das es millionen-, teils milliardenfach in identischer Art gibt, irgendeine Bedeutung gewinnen?

Erschwerend kommt bei alledem hinzu, daß sich ein Handel entwickelt hat, der nichts anderes im Sinn hat, als uns Sammler über den Tisch zu ziehen - von wenigen Ausnahmen mal abgesehen! Bestes Beispiel hierfür sind die Katalogpreise, die mit einem Sammelwert überhaupt nichts zu tun haben, uns aber weismachen wollen, es sei so. Weismachen auch, es gäbe unterschiediche Qualitäten. Die gibt es nicht. Es gibt nur eine, die allebeste, die einzig sammelwürdige.

Meine Empfehlung: Lesen Sie meine Seiten. Alle. Gründlich. Und ziehen dann Ihre eigenen Schlüsse - und können dann hoffentlich unser wunderbares Hobby (im Alter vor allem als Zeitvertreib!) genießen.

Frage:
02.04.2016
Gruß aus Berlin, wann wird dem das Handwerk gelegt?
Zustand: sehr gut
http://www.ebay.de/itm/Berlin-1949-Mi-Nr-40-Gestempelt-2te-Wahl-wegen-Fehlender-Ecke-o-r-13654-/361517957709?hash=item542c26424d:g:mWoAAOxyBotTcRGY
Antwort:
Das ist Satire pur, die Falschheit der Philatelie auf die Spitze getrieben. Ach, übrigens, Marken mit kurzen oder fehlenden Zähnen,ungebrauchte Marken mit Falz oder nicht leserliche Stempel und vieles mehr, gehören in die gleiche Kategorie: Nicht sammelwürdig!
Frage:
31.03.2016
Frage:
Hallo, ein neuer Verkäufer von bekannten Vollstempeln, oder ist ein Zusammenhang bekannt?
http://www.ebay.de/itm/Berlin-Mi-455-458-Einzelmarken-Block-4-Vollstempel-Berlin/322047381394?_trksid=p2047675.c100011.m1850&_trkparms=aid%3D222007%26algo%3DSIC.MBE%26ao%3D1%26asc%3D35393%26meid%3D176377d5e23941da990a3d4753dda2f5%26pid%3D100011%26rk%3D1%26rkt%3D10%26sd%3D201549373649
Antwort:
Berlin 11 kann man nicht über einen Kamm scheren: Das war quasi das Hauptpostamt Berlins, in dem die Inhalte aller Berliner Briefkästen zusammen kamen und mit den üblichen Stempeln mit (oft) Werbezusatz entwertet wurden. Wurde die Marke dabei zentrisch getroffen, ist das absolut sammelwürdig. Berlin 11 war aber auch ein normales Postamt, in dem man Post am Schalter aufgeben und speziell abstempeln lassen konnte. Die Berlin 11-Stempel des in Ihrer Mail angegebenen Anbieters macht auf mich, im Gegensatz zu denen des Anbieters "fschild", einen guten Eindruck - und auch die Preise erscheinen mir nicht so ganz "daneben".