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Frage:
12.05.2014
http://www.briefmarken-schlegel.de/article/detail/4100004283.htm
Für mich ist das ein Fall für den Papierkorb. Aber als Prüfer kann man wohl selbst testierte "leichte Mängel" noch verkaufen. Wird hier der Ast abgesägt, auf dem man sitzt? Die Sammler sitzen so nicht mehr in einem Boot, sondern nur noch auf einem Ast. Ich finde es auch beschämend, dass wir Sammler noch jemandem den vorhandenen Schund bei ebay andrehen. Schund im Sinne von ohne jeden Wert, weil kaputte Zähnung, verschmierte Stempel usw. Und auch ebay hat keine Lust, die schwarzen Schafe auszusondern, wenn ich den Artikel vom 9. Mai richtig interpretiere.
MfG loulou
Antwort:
Das ist sogar in doppeltem Sinne „Schrott“. Ersten ist eine beschädigte Marke wertlos, zweitens werden HAN in Paaren gesammelt, da nur so die auch zu ihr gehörende Formnummer sichtbar ist. Davon abgesehen hat die Briefmarkenlobby, zu der auch die Prüfer gehören, bis heute nicht festgestellt, daß beschädigte Marken wertlos seien. Die werden von ihr nach wie vor gerne verkauft – und nie mehr zurückgekauft – und 100 % Gewinn sind doch auch nicht zu verachten. Das ist schlicht eine krumme Tour und eine Beschädigung junger und unwissender Sammler.

Aber keine Bange, die Strafe kommt. Immer mehr Sammler sind darüber informiert, wie man Briefmarken sammelt und, um Ihre Formulierung fortzuschreiben, bauen an einem eigenen, stabilen, auf das Wohl, die Vorteile aller ihrer Gleichgesinnten achtenden Boot. Das, in dem die Briefmarkenlobby sitzt, ist marode, dem Untergang geweiht.

Was ebay anbetrifft, muß ich die in Schutz nehmen. Ebay stellt eine Plattform zur Verfügung, die ohne bis ins kleinste Detail gehende Kontrolle auskommen muß. Wir, die Sammler und der Handel, sind die Gestalter. Und die Schuld an „Fehlkäufen“ jeglicher Art müssen wir deshalb uns selbst zuschreiben. Informiert zu sein und außerdem zu wissen, daß „billig“ im Regelfall mit „wertlos“ einher geht, ist der beste Schutz vor Betrug. Bestes Beispiel hierfür ist Ihre Meldung!
Frage:
11.05.2014
Hallo Herr Köpfer,
zu Ihren eBay-Anmerkungen: es gehören eben immer zwei Bieter dazu, damit eine Auktion zu einem höheren (angemesseneren) Preis versteigert wird. Selbst wenn ein Bieter einen angemessenen Preis bietet, es aber keinen anderen Bieter gibt, wird die Auktion günstig dem (einzigen) Bieter zugeschlagen. Deshalb gibt es ja die Auktionen mit einem Startpreis von mehr als 1 €, mit denen man als Verkäufer versuchen kann., dies zu vermeiden. Das ist bei eBay zeitweise sogar kostenlos möglich, da eBay dann auch mehr (mit-)verdient.
Die große Anzahl an, wie Sie es nennen Ramschpositionen, kommt m.E. dadurch zustande, das zu viele Standardmarken (einzelne postfrische Marken oder schlecht gestempelte Marken) im Umlauf sind, die eben jeder schon in seiner Sammlung hat. Wer soll da dann noch drauf bieten? Das Angebot ist eben in dem Bereich sehr viel größer als die Nachfrage. Das ist dann zwar ärgerlich, wenn man die interessanten Marken sucht, aber nicht zu verhindern. Dafür gehen dann immer noch einige Sammlungen (z.B. Berlin postfrisch 1960-90 kpl. oder ähnliche Bund-Sammlungen) für 2-3€ pro Jahrgang weg. Ich frage mich da, wer sowas denn ersteigert. Die interessanten Marken sind eben nicht so häufig und tauchen damit auch nicht so oft bei eBay auf, aber geben tut es sie noch, und, wie Sie selber gesehen haben, werden dabei noch angemessene Ergebnisse erzielt. Ob wirklich jemand etwas nicht über eBay verkauft, nur weil ihm das Risiko eines zu geringen Gebotes zu groß ist, kann ich nicht einschätzen. Über einen Mindestpreis sollte man das aber mindern können. Wenn es dabei doch nicht verkauft wird, ist es eben für den Zeitpunkt zu teuer.
Gruß Joe
Antwort:
Natürlich haben Sie recht - und ich weiß um die Möglichkeiten. Sieht man die Gesamtphilatelie, kann man aber trotzdem nicht zufrieden sein. Auch der Umstand, daß man selbst viele Schnäppchen gemacht hat, kann da nicht fröhlich stimmen, da dadurch ja genau das geschieht, was der kritische Sammler so bemängelt: Es werden Sammler auch aus den eigenen Reihen übervorteilt. Ich habe von vielen Sammlern hören müssen, daß sie deswegen bei ebay nichts einstellen. Dabei sind natürlich auch sehr viele unrealistische, sich fälschlicherweise an den eigenen Einstandspreisen und Träumen orientierende Erwartungen zu vermuten. Sehr vielen Sammlern stehen da wohl noch schlimme Erkenntnisse bevor. Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, daß die Diskrepanz zwischen Sammelwürdigem und Ramsch derart hoch ist, wie sie bei der Suche nach guten Angeboten bei ebay erscheint – es kann allerdings sein, daß es auch nur mein persönlicher Anspruch ist.
Frage:
11.05.2014
Können Sie sagen, was "Ausstellungskarten" der österreichischen Post sind? Welche Entstehung haben sie und welche philatelistische Einordnung?
Antwort:
Das sind Erinnerungskarten der österreichischen Post aus Anlaß von Messen und Ausstellungen, die in Deutschland als Messebelege bezeichnet werden. Es handelt sich hierbei weltweit um sogenanntes philatelistisches Machwerk, mit dem der Briefmarkenumsatz werblich angekurbelt werden soll. Für ernsthafte Briefmarkensammler sind dies, wie auch Schmuck-Ersttagsbriefe, Ersttagsblätter und ähnliches, nicht sammelwürdige, die Sammler übervorteilende künstlich, extra für ihn geschaffene Kunstprodukte.
Frage:
09.05.2014
Würde ich gerne sammeln:
http://www.ebay.de/itm/819-Berlin-Mi-Nr-772-5-mit-Vollstempel-/201084622545?pt=Briefmarke&hash=item2ed193d6d1#ht_109wt_1154
Angaben zum Verkäufer
fschild (6806 )
Nur, wer prüft sowas?
Antwort:
Ich beobachte das schon sehr lange und stelle fest, daß, geichgültig wann gestempelt, immer das gleiche Stempelbild zu sehen ist, farblich immer gleich gesättigt! Auch die abgerundeten Einsen der 11 sind sicher keine Werbung für den Hersteller dieses Stempels. Das ist alles dubios, weswegen ich jedem nur dazu raten kann, äußerst vorsichtig zu sein!
Frage:
06.05.2014
Mir fällt auf, dass viele gestempelte Marken aus Deutschland mit "Lorch Württ." gestempelt sind. Gibt es dafür evtl. eine Erklärung?
Antwort:
Die Erklärung: Der Sitz eines der größten, vor allem teuersten Briefmarkenhändler befindet sich in Lorch.
Frage:
30.04.2014

Erhöhen Formnummern den Wert von Marken?
Antwort:
Sie sind eine der wesentlichen Komponente einer "Gewürzmischung", die das Briefmarkensammeln zum Spaß und erfolgreichen Hobby machen. Von den massenhaften, von den Verandstellen gestempelten FN sollte man allerdings die Finger lassen. Auch die Preise im "Fachhandel" sind, an sich wie üblich, mal wieder überzogen.
Frage:
27.04.2014
Ihre Seite zum Thema lese ich immer wieder mit großem Interesse und freue mich über die klaren Standpunkte und viele nützliche Infos!
Ich beschäftige mich mit dem Thema Briefmarke wieder seit ca. 2 Jahren und stehe deshalb mit dem Sammelumfang und -wissen noch sozusagen in den "Kinderschuhen".
Nun meine Frage: Lohnt es sich gestempelte Marken die sich noch auf dem gelaufenen Papier befinden (aber ausgeschnitten sind) wenn durch ablösen die Vollständigkeit des Stempels (Ort oder Datum) verlorengeht?
Antwort:
Für mich persönlich ist nur die Briefmarke selbst interessant. Ist sie nicht so gestempelt, daß Ort und Datum les-, also prüfbar sind, schafft sie es nicht in meine Sammlung oder zu meinen Dubletten. Hat sie den idealen Stempel, löse ich sie jedoch ab, da nur so ihre Qualität sicher zu beurteilen ist. Ich achte übrigens auch bei Briefen darauf, daß eine möglichst zentrische Abstempelung vorhanden ist.
Frage:
27.04.2014
Die Gedanken zum Briefmarken-Sammeln, die in Günther K.s Internetauftritt zusammengestellt sind, finde ich recht bemerkenswert. Es steckt viel Mühe und 'Gehirnschmalz' darin. Aber: Eines ist mir zu dogmatisch - nämlich 'was nicht Q1 und geprüft ist, ist auch nicht sammelnswert'. Wollte ich das durchhalten, wäre der Sammelspaß bald zu Ende. Denn ich will kein wissenschaftlich hinterlegtes 'Briefmarken-Museum' aufmachen.
So hat also auch der komplette klischeegestempelte Nachdrucksatz 'Fünfjahresplan' (DDR 1953/57) durchaus einen Platz in meinem Album.
Und die Aussage, dass alles außer 'Q1 und geprüft' wertlos und papierkorbreif sei, erscheint mir auch überzogen. Dann könnten ja die meisten Alben endgültig zugeklappt werden, denn dieser Anspruch lässt sich für die Mehrzahl der Briefmarkenfreunde mangels Masse ohnehin nicht mehr einlösen.
Antwort:
Dogmen haben beim Briefmarkensammeln nichts zu suchen. Jeder sammelt so, wie er es für richtig hält, wie es ihm Spaß macht. MEINE Philosophie ist jedoch, nur für etwas zu bezahlen, das auch einen entprechenden Wert hat, nur das zu sammeln, was dem eigentlichen Postbetrieb zuzuordnen ist, nur das zu sammeln, was prüfbar ist und damit wahrscheinlich nicht manipuliert wurde. Zu versuchen, meine Sammlung so zu gestalten, daß sie höchsten Qualitätsansprüchen, also Q1, nahe kommt - und anderen Sammlern auch Spaß machen würde. Ich laß´ mich einfach nicht mehr über den Tisch ziehen.
Frage:
22.04.2014
Wissen Sie, ob es eine Übersicht oder einen Katalog zu allen sammelnswerten/Belegen zum Thema SOS-Kinderdörfer gibt?
Antwort:
So förderungswürdig diese Institutionen auch sind, mit dem eigentlichen Briefmarkensammeln haben solche Belege nichts zu tun, sind privates Machwerk. Davon abgesehen könnte es natürlich sein, daß, ebenfalls private Gruppen, derartige Zusammenstellungen geschaffen haben. Fragen Sie doch mal bei den SOS-Kinderdörfern selbst nach.
Frage:
22.04.2014
Ich habe eine Menge Cards (8x8 cm) auf denen jeweils eine Briefmarke mit Sonderstempel enthalten ist. Können Sie mir bitte sagen, worum es sich hierbei handelt bzw. wie man diese Kärtchen nennt.
Antwort:
Es handelt sich mit größter Sicherheit (ein Scn wäre gut gewesen) um privat hergestellte Artikel, die dem Zweck dienen, mit interessant
Aussehendem, jedoch nicht Sammelwürdigem, Sammlern das Geld aus der Tasche zu ziehen.